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Timer 3
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Frank Salomon. Berlin
Drei Timer auf einem Modul. Drei Steuereingaenge, aehnlich wie der Mini Timer. Aber nicht nur "Mini Timer" mal drei. Der Funktionsumfang ist deutlich groesser. Die Programmierung ueber die Schalter kann ueber den seriellen Ausgang kontrolliert werden. Umsetzer 5V/V24 noetig. Terminal Programm unter Windows/Linux moeglich.
Daten: 32x106mm, Gewicht ca. 30g, Versorgungsspannung 8.4V
Timer 3 beinhalted 3 unabhängige Timer die jeweils einen Ausgang ansteuern. Die Zeit kann von 0 bis 655,36 Sekunden, in 10ms Schritten, eingestellt werden. Jedem Timer können 8 verschiedene Modes zugeordnet werden. Diese reichen fuer einen Anschluss fuer einen Zünder bis zur Erzeugung eines Rechtecksignals um Pieper oder Fotoapparate periodisch ansteuern zu können. Im einem Mode wird ein externes Signal auf den Ausgang durchgeschaltet.
Zum programmieren werden ausschliesslich die DIP-Schalter verwendet. Dies hat den Vorteil, dass kein Labtop benötigt wird. Da die Programmierung aber nicht so schnell eindeutig ist, kann zur Übung an den seriellen Ausgang (5/0V Pegel) ein PC mit einem Terminalprogramm angeschlossen werden. Pro Timer gibt es ein 8 Bit DIP-Switch zur Einstellung der Zeit und des Timer Modes. Beschreibung des Mode 0
Dieser Mode ist speziell für Zünder gedacht. Nach ablauf der eingestellten Zeit wird der Ausgang aktiviert. Die Dauer kann programmiert werden. Der default Wert ist 300ms. Alle in diesem Mode arbeitenen Timer können nicht gleichzeitig die Ausgänge aktivieren. Die Besonderheit des Modes 0 ist es, dies zu verhindern. Sollten sich die Schaltzeiten von in Mode 0 laufenden Timern Überschneiden, so wird erst der Ausgang mit der niedrigeren Nummer durchgeschaltet. Nach dem Abschalten wird 20ms gewartet und dann erst der nächste Ausgang durchgeschaltet. Dies verhindert eine zu grosse Belastung der Batterie/Akkus.
Beschreibung des Mode 1
Dieser Mode ist für Pieper und Fotoapparate gedacht. Nach Ablauf der eingestellten Zeit wird der Ausgang periodisch nieder/hochohmig. Die Last (Pieper/Fotoapparat) wird also periodisch ein/aus geschaltet. Die Zeiten für an / aus koennen programmiert werden. Der default Wert ist 1s. Beschreibung des Mode 2
In diesem Mode wird die Last sofort periodisch ein/aus geschaltet. Die an/aus Zeiten sind programmierbar. Der default Wert ist 1s. Nach Ablauf der eingestellten Zeit wird der Ausgang abgeschaltet. Beschreibung des Mode 3
Dieser Mode ist für Backup-Fallschirmsysteme gedacht. Nach Ablauf der eingestellten Zeit wird das externe Signal des jeweiligen Timers auf den Ausgang geschaltet. Ist der externe Eingang 1(5V) so wird der Ausgang hochohmig, bei 0(0V) wird der Ausgang niederohmig. Beschreibung des Mode 4
Das externe Signal des jeweiligen Timers wird sofort auf den Ausgang geschaltet. Ist der externe Eingang 1(5V) so wird der Ausgang hochohmig, bei 0(0V) wird der Ausgang niederohmig. Nach ablauf der eingestellten Zeit wird der Ausgang hochohmig geschaltet. Beschreibung des Mode 5
Dieser Mode funktioniert wie Mode 0, nur dass die Timer alle gleichzeitig den Ausgang niederohmig schalten koennen. Beschreibung des Mode 6
Nach Ablauf der eingestellten Zeit wird wie in Mode 0 verfahren wenn das externe Signal 1(5V) ist. Ist das externe Signal 0(0V), wird der Timer deaktiviert. Beschreibung des Mode 7
Wie Mode 0 : Aber, das externes Signal ist der zweite Sensoreingang. Positiv flankengesteuert start/stop. Bevor der Timer gestartet und gestopt werden kann muss der Timer durch den Sensor Eingang aktiviert werden. Zwei Beispiele
Beispiel zu Mode1 + Mode2: (Fotoapparat):
Ein Fotoapparat soll bis zur Fallschirmöffnung jede Sekunde ein Bild machen, danach alle 10s ein Bild. Dazu wird ein Timer in Mode1 gesetzt. Die Zeit Tx_on auf 1s programmieren, die Zeit Tx_off auf 9s programmieren. Ein Timer wird in Mode2 gesetzt. Die Zeit TX_on auf 0.5s programmieren, die Zeit Tx_off auf 0.5s programmieren. Beide Ausgänge werden gebrückt. Die Zeit wird für beide Timer gleich eingestellt. Nun erzeugt das Modul mit der Hilfe von 2 Timern ein unterschiedliches, durch eine Zeit gesteuertes, Ausgangssignal.
Beispiel zu Mode3: (Backup-Schrim):
Der Fallschirm ist mit einem Kontakt verbunden. Versagt die Hauptschirmöffnung, so kann über diesen "Sensor" erkannt werden ob der Fallschirm draussen ist. Ein Timer wird nun in Mode 3 gesetzt und die Zeit wird etwas länger eingestellt als der Hauptschirm. Wenn der Hauptschirm auslösst und draussen ist, so gibt er dann den "Sensor" frei. Dieser muss in diesem Fall eine 1(5V) erzeugen. Dieses Signal kann dann auf den externen Eingang der Timers gelegt werden. Wird der Hauptschirm nicht geoffnet, so erzeugt der "Sensor" eine 0(0V) und der Timer aktiviert den Ausgang, der dann den Reserveschirm auslösst.
Hinweise:
* Bündlung Staging sowie das Anzünden von Treibsätzen mit mehr als 20 gramm Treibmittel ist in Deutschland nur mit einer entsprechenden Genehmigung ( T2 Schein ) erlaubt.
Die gesetzlichen Vorschriften, und Verordnungen der einzelnen Länder sind zu beachten.
Solaranzünder , Estes-Anzünder , SN0 Brückenanzünder etc. sind eingetragene Markennamen der jeweiligen Firmen.
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Veröffentlichung aus Auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors Fank Salomon Berlin. Alle Angaben ohne Gewähr.
Text und Zeichnung: Frank Salomon
Haftungsausschluss.
Diese Info des Schaltungsvorschlags Mini Timer gibt nur die persönliche Meinung des Autors wieder. Der Autor übernimmt deshalb keinerlei Haftung und Gewähr Für diesen Schaltungsvorschlag.
Berlin Okt. .2006
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